TV Ruppertshain e.V.
TV Ruppertshain e.V.

Satzung des TV Ruppertshain

Erfahren Sie in unserer Vereinssatzung alles Wichtige zum TV Ruppertshain, unserem Zweck sowie den Rechten und Pflichten.

Satzung des Tennisvereins Ruppertshain e.V.

 

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

(1)      Der Name des Vereins lautet: Tennisverein Ruppertshain e.V., abgekürzt TVR.
Der Verein wurde mit Satzung vom 17.12.1976 gegründet und am 15.03.1977 erstmals in das Vereinsregister eingetragen.

(2)      Er hat Sitz und Verwaltung in Kelkheim - Ruppertshain.
Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Königstein unter Register-Nr. 535 eingetragen.

(3)      Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Vereinszweck

 

(4)      Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Tennissports auf der Grundlage des Amateurgedankens und der Gemeinnützigkeit.

(5)      Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

a)   Ausübung und Förderung des Tennissports

b) Die sportliche Förderung von Kindern und jugendlichen Mitgliedern

c)    Pflege des gesellschaftlichen Lebens der Mitglieder untereinander.

(6)      Der Verein erkennt mit dem Erwerb der Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen e.V. für den Verein und seine Mitglieder die Hauptsatzung des Landessportbundes Hessen e.V. und die Satzungen der für ihn zuständigen Fachverbände an.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

 

(7)      Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(8)      Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Vereinsmitglieder oder Dritte erhalten keine Gewinnanteile.

(9)      Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.

(10)    Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur innerhalb des in § 3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.

 

§ 4

Mitgliedschaft

 

(1)      Der Verein führt als Mitglieder:

a) Ordentliche Mitglieder

- Aktive

- Passive

b) Jugendliche Mitglieder

- Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre

- Jugendliche/Erwachsene über 18 Jahre (bis max. 25 Jahre; Schüler, Studenten und Auszubildende gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung)

c)  Ehrenmitglieder

d) Gastmitglieder

(2)      Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins anzuerkennen, ohne Rücksicht auf Geschlecht, Beruf, Rasse und Religion.

(3)      Ordentliche aktive Mitglieder können nur Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, wenn nicht eine der nachfolgend unter (4) – (7) aufgeführten Besonderheiten zutrifft.

(4)      Passive Mitglieder sind Mitglieder, die den Tennissport im Verein zeitweise (mind. 1 Jahr) oder auf Dauer nicht ausüben, die aber dennoch die Zwecke des Vereins fördern und unterstützen und an seinen geselligen Veranstaltungen teilnehmen möchten.
Ab Vollendung des 65. Lebensjahres haben passive Mitglieder die gleiche Spielberechtigung wie Gastspieler gegen Zahlung der Gastgebühr entsprechend der geltenden Vereinsordnung.

(5)      Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder unter 19 Jahren. Der Status als jugendliches Mitglied endet mit Ablauf des Jahres, in das der 18. Geburtstag fällt.
Mitglieder zwischen 19 und 25 Jahren werden weiter als jugendliche Mitglieder geführt, wenn sie bis zum 1. März jeden Jahres durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nachweisen, dass sie in einem Ausbildungsverhältnis stehen, ein Studium absolvieren oder Wehr- bzw. Ersatzdienst leisten.
Der Status als jugendliches Mitglied endet spätestens mit Ablauf des Jahres, in das der 25. Geburtstag fällt.

(6)      Zu Ehrenmitgliedern können durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben.

(7)      Gastmitglieder können für die Dauer von max. 1 Jahr vom Vorstand zugelassen werden. In besonderen Ausnahmefällen kann dieser Zeitraum verlängert werden. Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz in Kelkheim oder näherer Umgebung haben, können nicht Gastmitglieder sein.

(8)      Ein Wechsel von der aktiven in die passive Mitgliedschaft oder von der passiven in die aktive Mitgliedschaft ist dem Vorstand vor Beginn eines Geschäftsjahres schriftlich mitzuteilen.

 

§ 5

Erwerb der Mitgliedschaft

 

(1)         Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, den Vereinszweck und die Vereinsziele aktiv oder materiell zu unterstützen.

(2)         Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstands erworben. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten.

Jugendliche Antragsteller bis 18 Jahre benötigen die Zustimmung eines Elternteils oder eines gesetzlichen Vertreters.

Die Entscheidung über einen Aufnahmeantrag ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.
Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstands kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen.

(3)         Bewerben sich mehr Interessenten um die Mitgliedschaft im Verein, als der Verein aufzunehmen in der Lage ist - ohne den von ihm verfolgten Zweck zu gefährden - so sollen Einwohner der Stadtteile Ruppertshain und Eppenhain bevorzugt berücksichtigt werden.
Der Vorstand kann eine allgemeine Aufnahmesperre für neue, aktive Mitglieder verhängen, wenn die maximale Spielerzahl pro Platz erreicht ist. Diese Zahl ist von der Mitgliederversammlung als Richtwert festzulegen.

 

§ 6

Ende der Mitgliedschaft

 

(1)      Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten.

(2)      Ein Vereinsmitglied kann bei wichtigem Grund aus dem Verein ausgeschlossen werden. Wichtige Gründe können insbesondere Verstöße gegen die Satzung, Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane oder sonst vereinsschädigendes Verhalten sowie strafbare Vergehen und Verbrechen sein.
Als wichtiger Grund im Sinne dieser Regelung gilt, wenn ein Mitglied drei Monate mit der Zahlung des Vereinsbeitrags in Verzug ist oder andere finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht fristgerecht erfüllt.
Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Vorstands.

Ein Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes kann von jedem Mitglied gestellt werden. Er ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Antrag ist zu begründen.

(3)      Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Die Berufung ist schriftlich beim Vorstand einzulegen. Bis zur Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ruhen die Rechte und Pflichten des Mitglieds.

(4)      Bei Beendigung der Mitgliedschaft während eines Geschäftsjahres bleibt die Verpflichtung zur Beitragszahlung für das laufende Geschäftsjahr bestehen, sofern nicht der Vorstand im Einzelfall nach eigenem Ermessen etwas anderes entscheidet.

 

§ 7

Rechte der Mitglieder

 

(1)      Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.

(2)      Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechts mitzuwirken.

(3)      Mitglieder können ab dem 21. Lebensjahr in Gremien des Vereins gewählt werden.

(4)      Jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre, Gastmitglieder und passive Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

(5)      Die Mitgliedsrechte ruhen, solange ein Mitglied mit finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein mehr als drei Monate in Rückstand ist.

(6)      Jedes Mitglied, das sich durch die Anordnung eines Vorstandsmitglieds in seinen Rechten verletzt fühlt, hat das Recht zur Beschwerde. Die Beschwerde ist schriftlich an den Vereinsvorstand zu richten.

 

§ 8

Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder des Vereines sind verpflichtet:

a)    den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen zu unterstützen.

b)    die Vereinssatzung, die Vorstandsbeschlüsse, die Vereinsordnungen und die Versammlungsbeschlüsse der Mitgliederversammlung zu beachten.

c)    den im Voraus zu entrichtenden Jahresbeitrag gem. Beitragsordnung fristgerecht zu zahlen.

d)    die vom Verein zur Benutzung überlassenen Anlagen und Einrichtungen und das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln.

e)    schuldhafte Beschädigungen und schuldhaften Verlust von Vereinseigentum zu ersetzen.

f)     den Vorstand des Vereins über eine Änderung der Adresse und der anderen beim Vereinsbeitritt angegebenen Daten, insbes. Telefonnummer und E-Mail-Adresse, zu informieren.

 

 

§ 9

Organe des Vereins

 

(1)      Die Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Vorstand.

(2)      Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können auf Vorschlag des Vorstands befristet oder auf Dauer Beiräte/Beisitzer zur Unterstützung des Vorstands bestellt werden.

(3)      Der Vorstand kann für bestimmte Aufgabengebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach seinen Weisungen die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben.

 

 

§ 10

Mitgliederversammlung

 

(1)      Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäss vom Vorstand des Vereins einberufene Versammlung aller Vereinsmitglieder. Sie ist das oberste Organ des Vereins.

(2)      Zur Ausübung ihres Stimmrechts müssen stimmberechtigte Vereinsmitglieder persönlich an der Versammlung teilnehmen. Eine Vertretung ist nicht zulässig.

(3)      Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet einmal jährlich statt. Die Mitglieder werden durch den Vorstand unter Angabe einer Tagesordnung spätestens zwei Wochen vor Durchführung der Versammlung hierzu schriftlich eingeladen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung soll in den ersten drei Monaten eines Geschäftsjahres stattfinden.

Einladungen zur Mitgliederversammlung können nach Wahl des Vorstands entweder per E-Mail oder per Post an die zuletzt von Seiten des Mitglieds dem Verein gegenüber benannte Mitgliederadresse erfolgen.
Der Versammlungstermin und die Tagesordnung sollen auch auf der Internetseite des Vereins bekannt gemacht werden.

(4)      Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung zu verlangen, wenn der vorgeschlagene Beratungsgegenstand konkret in schriftlicher Form bezeichnet und begründet ist und ein solcher Antrag dem Vorstand wenigstens 10 Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung zugegangen ist. Derartige Ergänzungen der Tagesordnung sind den Mitgliedern unverzüglich nach Eingang durch Veröffentlichung auf der Internetseite des Vereins bekannt zu machen.

(5)      Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens 25 % der stimmberechtigten Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung für außerordentliche Mitgliederversammlungen entsprechend.

(6)      Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
Versammlungsleiter ist der/die Vorsitzende des Vorstands oder sein/e Stellvertreter/in. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung für einzelne Tagesordnungspunkte oder für die gesamte Versammlung aus ihrer Mitte ein ordentliches Mitglied als Versammlungsleiter wählen.

(7)      Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder getroffen.

Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

(8)      Über die Mitgliederversammlung ist eine schriftliche Niederschrift anzufertigen, die von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 11

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

(1)      Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

(2)      Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.

(3)      Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstands abwählen. Hierzu ist in Abweichung von § 10 (7) eine Mehrheit von 75 % der anwesenden, stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

(4)      Auf Antrag des Vorstands verleiht die Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft an Vereinsmitglieder. Der Beschluss über einen solchen Antrag bedarf der Mehrheit von 75 % der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

(5)      Die Mitgliederversammlung entscheidet auf Antrag des Vorstands über den Ausschluss von Mitgliedern.

(6)      Die Mitgliederversammlung entscheidet über Satzungsänderungen mit der Mehrheit von 75 % der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

(7)      Die Mitgliederversammlung genehmigt die vom Vorstand vorzuschlagende Beitragsordnung. Eine genehmigte Beitragsordnung bleibt so lange in Kraft, bis eine Änderung beschlossen wird.

(8)      Soweit im Interesse der Errichtung und/oder Unterhaltung von Vereinsanlagen besondere Aufwendungen erforderlich sind, kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands die Erhebung einmaliger Umlagen beschließen.

(9)      Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Höhe der pauschalen Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) für den Vorstand und ggf. weitere, vom Vorstand vorgeschlagene, Vereinsmitglieder.

(10)    Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer entgegen und erteilt dem Vorstand und Kassenprüfern Entlastung.

(11)    Die Mitgliederversammlung entscheidet über den vom Vorstand jährlich vorzulegenden Haushaltsplan des Vereins.

(12)    Der Mitgliederversammlung sind die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstands schriftlich vorzulegen. Sie bestellt 2 Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich des Jahresabschlusses zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.

Die Rechnungsprüfer haben Zugang zu allen Buchungs‑ und Rechnungsunterlagen des Vereins.

(13)    Die Mitgliederversammlung beschließt über die Auflösung des Vereins. Ein solcher Beschluss bedarf der Mehrheit von 75 % der auf der Mitgliederversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

 

§ 12

Vorstand

 

(1)      Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Personen:

  • Vorsitzender

  • stellvertretende/r Vorsitzende/r

  • Sportwart

  • Jugendwart

  • Schatzmeister/in (Kassenwart)

Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt worden sind.

 

(2)       Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied aus den Reihen der Vereinsmitglieder für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

 

Scheiden mehr als 2 Vorstandsmitglieder während der Amtsperiode aus, muss eine Nachwahl durch die Mitgliederversammlung erfolgen.

 

(3)       Mit der Beendigung der Vereinsmitgliedschaft endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

 

(4)       Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Die Amtsinhaber erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Zahlungen im Rahmen des § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) sind zulässig. Über deren Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

(5)       Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.

 

Er beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.

 

(6)       Für die Aufnahme von Krediten ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

 

(7)       Der Vorstand fasst seine Beschlüsse auf Vorstandssitzungen, die schriftlich,

fernmündlich, per Fax oder E‑Mail einberufen werden. Die Tagesordnung muss nicht vorab mitgeteilt werden.

 

Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mind. 3 Mitgliedern, darunter der Vorsitzende oder stellvertretende Vorsitzende, beschlussfähig. Soweit Gesetz oder Satzung nichts anderes vorschreiben fasst er Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E‑Mail gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E‑Mail erklären.

 

(8)       Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden oder dem/der Stellvertreter/in gemeinschaftlich mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertreten.

 

(9)       Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

 

(10)     Satzungsänderungen, die von Aufsichts‑, Gerichts‑ oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

 

(11)     Die jugendlichen Vereinsmitglieder zwischen 14 und 21 Jahren können einen Jugendvertreter mit beratender Funktion in den Vorstand wählen. Dieser kann mit dem Jugendwart identisch sein. Einzelheiten hierzu können in einer gesonderten Jugendsatzung geregelt werden.

 

(12)     Der Vorstand kann Mitglieder, die besondere Aufgaben übernehmen, als Teilnehmer an einzelnen oder allen Vorstandssitzungen kooptieren. Die Kooptierten haben beratende Aufgaben, aber kein Stimmrecht innerhalb des Vorstands.

 

(13)     Der Vorstand wird ermächtigt, Vereinsordnungen zu beschließen. Die Vereinsordnungen werden den Mitgliedern durch Aushang, durch Mitteilung auf der Homepage des Vereins im Internet oder durch gesonderte Mitteilung bekannt gemacht.

 

Dies gilt auch für Änderungen und Aufhebungen bereits bestehender Vereinsordnungen. Die Vereinsordnungen sind kein Bestandteil der Vereinssatzung und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen.

 

Vereinsordnungen können für folgende Bereiche des Vereins erlassen werden:

 

• Geschäftsordnung für den Vorstand

 

• Finanz- und Kassenwesen

 

• Abteilungsordnungen

 

• Ehrenordnung

 

• Jugendordnung

 

• Benutzungsordnungen für die vereinseigenen Anlagen und Einrichtungen.

 

 

§ 13

Arbeitsstunden

 

Die Beitragsordnung kann vorsehen, dass jedes Mitglied jährlich eine bestimmte Anzahl von Arbeitsstunden (= Zeitstunden) abzuleisten hat. Ausgenommen hiervon sind jugendliche Mitglieder bis 18 Jahre, passive Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie die Kassenprüfer und die Mitglieder des Vorstands. Weitere Einzelheiten sind in der Beitragsordnung geregelt.

 

 

§ 14

Vereinsfinanzierung

 

(1)       Die erforderlichen Geld‑ und Sachmittel des Vereins werden u. a. beschafft durch

 

a)  Mitgliedsbeiträge,

 

b)  Spenden,

 

c)   Zuschüsse des Landes, der Kommunen und anderer öffentlicher Stellen.

 

(2)       Die Höhe des Mitgliedsbeitrags liegt im freien Ermessen des Mitglieds, jedoch sind mindestens die in der Beitragsordnung festgelegten Mindestbeiträge zu entrichten. Einzelheiten dazu regelt die Beitragsordnung.

 

(3)       Der Verein kann eine Aufnahmegebühr erheben. Einzelheiten werden in der Beitragsordnung geregelt.

 

(4)       Der Verein kann einmalige Sonderumlagen erheben, wenn dies aufgrund der allgemeinen Kassenlage im Interesse des Vereins geboten erscheint.

 

(5)       Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins, soweit es ggf. von Mitgliedern eingezahlte Kapitalanteile oder den Wert der von Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Stadt Kelkheim, die dieses ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

§15

Datenschutzerklärung

 

(1)       Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein dessen Name, Adresse, Alter, Telefon-, E-Mail- und Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System und/oder in EDV-Systemen von Mitgliedern des Vorstands gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden vom Verein grundsätzlich intern nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z. B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.

 

(2)       Als Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Alter, Vereinsmitgliedsnummer und ggf. weitere Daten, bei Mitgliedern des Vorstands z.B. die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Im Rahmen von Medenspielen oder Turnieren meldet der Verein Mannschaftsaufstellungen, Ergebnisse und besondere Ereignisse an den Verband.

 

(3)       Im Rahmen seiner Pressearbeit informiert der Verein ggf. die lokale Presse über Veranstaltungen, Spiel- und Turnierergebnisse und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auf der Internet-Seite des Vereins veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt den Landessportbund Hessen e.V. von dem Widerspruch des Mitglieds.

 

(4)       Der Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, vor allem Turniere und deren Ergebnisse sowie Feiern und andere gesellschaftliche Veranstaltungen am schwarzen Brett und/oder auf der Homepage des Vereins und/oder anderen Medien wie z.B. Rundschreiben o.ä. bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung mit Ausnahme von Ergebnissen aus Medenspielen oder Vereinsturnieren.

 

(5)       Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert.

 

(6)       Bei Austritt aus dem Verein werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.

 

 

§ 16

Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

Kelkheim, den 14.03.2009

 

Der Vorstand

 

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